Lerne und arbeite Metallverarbeitung in der Oberstufe Ein ganz eigener, würzig-herber Geruch nach Schwefel und Eisen steigt einem in die Nase, nähert man sich der Schmiede. Hell erklingt der Schlag des Hammers auf den Amboss. Dumpf vibriert der Boden der in Dämmerlicht gehüllten Werkstatt, in deren einer Ecke das Feuer in der Esse fackelt. Mit festem Stand steht der Schüler vor dem Feuer und blickt in die Glut, in die er das Eisen hält. Zwei "Gesellen" (die sogenannten Vorschläger) stehen rechts und links neben dem Amboss ihm zur Seite. Alle sind präsent für den Augenblick: Jetzt!
Der Schmied zieht das glühende Eisen aus der Kohle, streicht blitzschnell die Schlacke am Amboss ab und setzt den ersten Schlag zielsicher und präzise. In kurzer Folge wechseln sich nun Schmied, erster und zweiter Geselle mit den Schlägen ab, wobei der Schmied stets "den Ton" angibt. Er gibt die Stärke des Schlags vor, er zeigt an, ob mit "Finne" oder "Bahn" gearbeitet wird, ob auf Ambosskante oder auf dem Rundhorn. Ist der "Meister" unsicher, werden es auch die "Gesellen" sein, meinen sie mitreden zu wollen, geht bald gar nichts mehr, wird das Eisen kalt, ehe es bearbeitet wurde.
Metallverarbeitung Eisen gießen - Kupfer treiben Untertopf mit Löwenfüßen[mehr...]
Lerne und arbeite Metallverarbeitung in der Oberstufe[mehr...]
Die neuen Werk-Räume trennen Schmieden, Holzbearbeitung und Metallwerkstatt[mehr...]
Schmied und Gesellen kommunizieren wortlos miteinander[mehr...]